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• 2010-2019 (VSG e.V) - Chronik-Geschichte38

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2010
In diesem Jahr wurde die Abteilung Tanzen als damals siebente Abteilung der VSG Altglienicke e.V. gegründet. 2010 gab es erste Gedanken, eine Chronik der VSG Altglienicke (e.V.) zu erstellen. Inhalte und die Form der Darstellung wurden in kleinem Kreis in einem Gedankenaustausch debattiert. Mitte des Jahres gab es erste Abstimmungen mit dem Sportamt zur Umgestaltung des Sportheimgebäudes.
2011
keine wesentlichen Dinge
2012
Im Sommer 2012 wurde die 1.Männermannschaft der VSG Altglienicke e.V. Berliner Fußballmeister und reihte sich damit in die Kette der großen Namen der Berliner Fußballmeister ein. Ab September 2012 nahm damit erstmalig eine Mannschaft der VSG an einer überregionalen Meisterschaft teil; hier NOFV-Oberliga Nordost, Staffel Nord.
2013
keine wesentliche Dinge
2014; erstmalig > 1000 Mitglieder
Nach langen zermürbenden Aussprachen mit dem Sportamt begann am 01.09.2014 der Umbau des Sporttraktes im Sportheim. Die vielen Vorschläge der VSG-Verantwortlichen zum Umbau und zur Instandsetzung des Gebäudes wurden seitens des Sportamtes als "eingegangen" abgelegt. Wir müssen heute sagen, dass die Hoffnung auf Realisierung der VSG-Vorschläge ein Miguel Cervantes-Kampf gegen Windmühlenflügel war. Die finanziellen Zwänge und die festen Vorstellungen des Sportamtes ließen keinen Platz für die Gedanken der VSG. Die im Jahr 1950 und 1951 mit Mühe errichtete Kegelbahn im Sportheim wurde emotionslos abgewickelt. Damit verbunden war das Todesurteil für unsere Abteilung Kegeln und für unsere Volkssportkegler. Politisch gesehen mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass oben immer wieder oben und unten immer wieder unten ist. Um die Meinungsausgewogenheit zu bewahren, müssen wir jedoch auch bemerken, dass die Wichtung zwischen Fußball und Kegeln zu beachten war. Mit mehr Mitteln zur rechten Zeit und mit dem Willen aller wäre aus unserer Sicht nicht nur mehr für die VSG sondern auch mehr für unser Gemeinwesen und für unser Altglienicke möglich gewesen.
2015
Die Abteilung Volleyball konnte einen großen Erfolg feiern. 2015 wurden die Damen Berliner Pokalsieger und konnten sich damit für die überregionale Pokalrunde qualifizieren. Nach nur 19 Jahren seit der Gründung der Abteilung wurde damit erstmalig ein Titel im Rahmen des Berliner Volleyball Verbandes errungen. Zum Ende des Jahres kündigte die VSG Altglienicke e.V. ihre Mitgliedschaft bei der Bezirksarbeitsgemeinschaft Sport Treptow/Köpenick. Über viele Jahre hatte man an diese Dachorganisation Beiträge überwiesen. Gab es Unterstützung von der BSAG für die Errichtung eines zweiten Sportplatzes in Altglienicke - nein; gab es Unterstützung bei der Durchsetzung unserer Vorschläge zum Umbau des Sportheimes - nein; haben wir bisher Nachteile für uns nach dem Austritt aus der BSAG erfahren - nein; haben wir Vorteile hinsichtlich Beitragsvermeidung - ja! Nach der Kündigung in 2015 hatten wir niemals wieder ein schlechtes Gewissen, die BSAG verlassen zu haben, trotzdem man uns die Nachteile eines Austrittes bildlich schilderte. Heute 2026 wäre es spannend zu erfahren, wie die BSAG zur Problematik .... ach lassen wir es! Am 31.03.2015 mussten wir die Abteilung Kegeln auflösen. Die ganze Geschichte der Abteilung Kegeln kann man auf der Seite "Abteilungen/Kegeln" nachlesen. Ehemalige Kegler, die zwangsweise die VSG verlassen mussten, können recht unkompliziert einen Wiedereintritt in die VSG unter Anrechnung ihrer Mitgliedsjahre und Ehrenamtstätigkeiten (Stand 2026) beantragen.
2016
Im Jahr 2016 gründete sich die Abteilung Badminton. Die 1.Männermannschaft der Fußballer wurde erneut Berliner Fußballmeister und stieg nach dem freiwilligen Rückzug in die Berlin-Liga im Jahr 2014 wieder in die Oberliga Nordost Staffel Nord auf.
2017
Die VSG Altglienicke war zu DDR-Zeiten immer ein privater Verein ohne Bindung an einen Betrieb. Man hatte eine eigene Vereinsgaststätte und betrieb diese unter "privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten". Man blieb parteipolitisch neutral, sofern dieses im Rahmen der gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR möglich war. Viele Sportfreunde kamen nach der Wende auf den Vorstand zu und fragten, ob wir als privater Verein durch die Staatssicherheit überwacht wurden. Das konnte logischerweise niemand beantworten und deshalb kam der Vorstand zum Entschluss, eine Anfrage beim BStU zu stellen. Es gab vor Antragstellung heftige Diskussionen. "Lasst doch die Vergangenheit ruhen.... was ist wenn jemand genannt wird, der jetzt noch bei uns aktiv ist usw." Schlussendlich stellte der Vorstand aber den Antrag, da auch das Verhältnis zur Staatssicherheit zu unserer Geschichte gehört. Ohne große Erklärungen listen wir Auszüge von unserer Anfrage vom 24.03.2017 und von der Antwort des BStU vom 04.09.2018 nachfolgend auf. Der Forschungsauftrag wurde seitens des BStU angenommen, da wir zusicherten, die Ergebnisse zu veröffentlichen, was hiermit geschehen ist.
Wie zu lesen ist, sind keine Staasi-Aufzeichnungen über die VSG Altglienicke im vorliegenden Material gefunden worden. Wir möchten nicht bewerten, ob ggf. eine Überwachung von Vereinen nicht stattfand oder ob es ggf. noch nicht gesichtete Unterlagen über die VSG gibt. Wir nehmen diesen Sachstand einfach zur Kenntnis. Nachdem am 17.06.2021 die Organisation des BStU aufgelöst wurde und die Staasi-Unterlagen in das Bundesarchiv überführt wurden, gehen wir davon aus, dass weitere Anfragen zu Forschungsaufträgen ggf. nicht mehr so unkompliziert zur Bearbeitung kommen könnten, da das Bundesarchiv eher als Verwaltungsorganisation tätig ist. Abschließend noch einige Bemerkungen von damaligen Zeitzeugen. Nach der Wende gaben sich ehemalige IM zu erkennen (oder wurden enttarnt), die im unmittelbaren Umfeld der VSG wirkten. Es muss jedoch erwähnt werden, dass uns bis heute kein Fall bekannt ist, dass ein Vereinsmitglied im Rahmen seiner unmittelbaren sportlichen Tätigkeit bei der VSG durch die Staasi Repressalien erfahren hat. Bekannt ist jedoch, dass es in einigen seltenen Fällen in Vereinssitzungen zu schweren Diskussionen hinsichtlich politischer Standpunkte kam. Das ist aber alles Geschichte und nachdem wir das obige Schreiben vom BStU bekommen haben, machen wir derzeit zu dieser Thematik den Deckel drauf. Wie Vereine in der Zukunft bewertet werden, ist nicht Gegenstand dieser Chronik. Jede Gesellschaftsordnung schafft ihre eigenen Rahmenbedingungen.
Im Jahr 2017 stiegen die 1.Damen der Volleyballer in die Regionalliga auf. Nach den Fußballern spielte damit eine weitere Abteilung mit einer Mannschaft überregional. Die 1.Männer der Fußballer stieg im Sommer 2017 in die Regionalliga Nordost auf. Diese Regionalliga war dem Grunde nach die ehemalige DDR-Oberliga. Das war nun wirklich für die Alten völlig unreal. Danke an Daniel ! Es begann aber die Odyssee; nachzulesen auf den Seiten Fußball und Sportanlagen. Ab diesem Zeitpunkt zeigte sich die Ohnmacht eines Vereins im Gefüge der Nicht-Entscheidung, des Aussitzens und des Vertagens sowie der Angst von Verantwortlichen für endgültige Entscheidungen auf Grund von Einwänden klugscheißender und an ihren Sesseln klebender Bedenkenträger. Vielleicht wäre alles einfacher gewesen, wenn Altglienicke 1920 nicht in Groß-Berlin eingemeindet worden wäre. Es gab einige wichtige Politiker im Bezirk, die der VSG Unterstützung anboten. Das kannten wir schon aus der Vergangenheit besonders vor Wahlen....haha!
2018
Durch die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland gab es ungefähr ab dieser Zeit völlig neue Herausforderungen für die VSG bei der Beantragung von Spielberechtigungen. Viele Jugendliche kamen aus Ländern, die nicht der EU angehörten. Was nun tun? Die Fußballer waren anfangs überfordert. Atze als Verantwortlicher für die Meldungen übernahm die Klärung des Sachverhaltes. Nach einigen Anrufen und Rücksprachen stellte sich heraus, dass z.B. eine Spielberechtigung für eine Jungen aus Syrien über die FIFA in der Schweiz zu erwirken war. VSG und FIFA - das war so als wenn ein Gesellschaftsspiel zwischen der SG Möbelkombinat und Real Madrid zu organisieren wäre. Vielleicht werden wir an dieser Stelle einen Beitrag von Atze einstellen, Nach dem Aufstieg der 1.Männer in die Regionalliga begannen erste Gedankenaustausche über mögliche Rechtsformen im Sportbetrieb. Am 25.08.2018 musste die VSG ihr Handeln nach der Europäische Datenschutzordnung gestalten. Unverständnis, Kopfschütteln, aber auch weiterführende Gedanken zur Sinnhaftigkeit gaben sich ein Stelldichein bei den Meinungsäußerungen in den Vorstandssitzungen. Die Beachtung der Auflagen zum Datenschutz waren eine Art Aufplatzen von Knospen des Horrors. Aber die VSG war willig und erfreute sich ihres Verständnisses der Notwendigkeit. Der Datenschutz wurde zu einer aktiven Tätigkeit in der noch steigerungsfähigen bürokratischen Vereinsverwaltung. Ein echter Höhepunkt in 2018 war, dass ein Bürger die Tänzer beschuldigte, dass sie an einem Sonntagabend einen Barren aus der Halle der Schule Am Berg auf die Straße getragen hätten. War das ein Anzeichen der beginnenden Verblödung auf Grund der Nutzung der asozialen Medien?
2019
© VSG Altglienicke e.V.
Kontakt, Korrekturen, Löschungen unter:
Ersterstellung 2018
Letzte Überarbeitung Oktober 2025
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