Das Gebäude - Sportanlagen-Sportheim

VSG Altglienicke e.V.
Sportheim
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15.07.1951 bis September 1961- Der Gebäude-Urzustand
Das Sportheimgebäude ging zur Eröffnung des Sportplatzes "Volksstadion Altglienicke" am 15.07.1951 in Betrieb. Die Fassade wurde als normaler Mörtelputz ausgeführt. Im ersten Foto sieht man den Gebäudeteil "Ausgang vom Rondell" einschl. Fenster zu den Sanitäranlagen. Das Foto wurde beim Eröffnungssportfest am 15.07.1951 gemacht. Die räumliche Anordnung Rondelleingang/Zugang zum Platz und Lage der Sanitäranlage blieben bis zur Umgestaltung der alten Umkleidekabinen ab dem 01.03.2016 unverändert. Auf dem Dach sieht man einen Lautsprecher, der nur für dieses Sportfest aufgebaut wurde.
Das nächste Foto wurde am 06.09.1953 bei den Bezirksmeisterschaften der Turner und Gymnastinnen aufgenommen. Der Außenputz ist natürlich noch unverändert und in guter Errichterqualität. Man sieht das Gebäudeteil links neben dem Rondellausgang, in dem sich der Platzmeisterraum, die Gaststätte und der Versammlungsraum befanden. Komplett sieht man auf diesem Foto auch die neun Doppelfenster der alten Sanitäranlagen zwischen Rondellzugang und Glastür (umgangssprachlich für Zugangstür von den Kabinen zum Platz). Die neun Fenster teilten sich auf (von links) 2 x Herren-WC, 1 x Zugang Herren, 2 x Herren-Duschen, 1 x Damen-WC, 1 x Zugang Damen, 2 x Damen-Duschen. Geöffnet auf dem Foto ist ein Fenster des Herren-WC. Ein Schelm wer sich etwas Böses dabei denkt. Am Schornstein sieht man eine Stadionuhr, die 1951 noch nicht existierte.
Die nächsten beiden Fotos sind Ende der 50er-Jahre aufgenommen worden. Die Gebäudekubatur ist unverändert und der Zustand des Außenputzes ist unverändert gut; logisch nach nur kurzer Zeit. Auf dem Foto von 1959 erkennt man, dass die Stadionuhr am Schornstein nicht mehr vorhanden ist. Sie hat also nur ca. 6 Jahre dort gehangen. Bestrebungen im Jahr 2014, eine neue Stadionuhr zu errichten, sind bisher noch nicht intensiv weiter verfolgt worden.
03.06.1960 bis Anfang 1963- Die Gebäude-Aufstockung
Am 03.06.1960 wurde in der Vortstandssitzung erstmalig über einen Umbau des Sportheimgebäudes nachgedacht, wie die beiden Protokollauszüge aus der damaligen Vorstandssitzung belegen.
In der Vorstandssitzung am 03.12.1960 wurde bekannt gegeben, dass der Umbau des Sportheimgebäudes noch 1960 begonnen werden sollte, da sowohl das Ausführungsprojekt vorhanden war als auch die Grundfinanzierung stand.
Der Optimismus für einen Baubeginn im Jahr 1960 war unangebracht. Der Baubeginn verzögerte sich deutlich. In der Jahreshauptversammlung am 01.01.1962 teilte man mit, dass die Umbaumaßnahme im September 1961 begonnen hatte.
Im Bericht zur Jahreshauptversammlung am 19.01.1963 gab der Vorstand bekannt, dass der Umbau des Sportheimgebäudes noch nicht abgeschlossen sei. Somit gehen wir davon aus, dass das Ende der Baumaßnahme erst im Jahr 1963 erreicht wurde. Durch die Aufstockung des Gebäudes wurde im Erdgeschoßbereich die gesamte Raumkubatur verändert (siehe hierzu die Unterseiten Rondell, Gaststätte alt, Gaststätte neu). Im Obergeschoß enstand ein Versammlungssaal und eine Platzmeisterwohnung. Mit dem Umbau des Sportheimgebäudes wurde die Verputzung im Umbaubereich erneuert. Von diesem Zeitpunkt an blieb die äußere Fassade bis zum Beginn der Baurate 3 des Sportplatzumbaus (2014 beginnend) nahezu unverändert.
Anfang 1963 bis 31.08.2014- Die Ruhephase
Das erste Foto des Sportheims nach der Fertigstellung der Aufstockung im Jahr 1963 stammt trotz intensiven Suchens erst aus dem Jahr 1981. Man erkennt, dass sich die Schornsteine an gleicher Stelle befinden, dass sie jedoch auf Grund der Aufstockung erhöht werden mussten. Die Gebäudekubatur rechts vom Rondellausgang blieb unverändert. Allgemein hat man den Eindruck, dass die Fassade nach 30 Jahren etwas ranziger aussieht.
Nächste Fotos vom Sportheimgebäude konnten wir unter den Aufnahmen vom Sportfest im Jahr 1987 finden. Auf dem folgenden Foto scheint man zu erkennen, dass der rechte Schornstein etwas wacklig aussah. Die Außenfassade fing an deutlich abzubröckeln ... vielleicht ein Zeichen wie es in der gesamten DDR um den Erhalt vorhandener Gebäude stand. Auf dem unteren Foto sieht man ein wenig ein aufgeplatztes Dach und in der rechten unteren Ecke des Fotos erkennt man abgefallenen Putz.
Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde seitens des Berliner Senats ein "Aufbauprogramm Ost" für vorhandene Sportanlagen im Ostteil Berlins beschlossen und durchgeführt. Außer den Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Sanitärbereich wurden auch an der Außenfassade des Sportheims Instandhaltungen vorgenommen. In den nachfolgenden Fotos sieht man, dass der etwas baufällige rechte Schornstein saniert wurde. Im Sportbereich des Sportheims wurden die Fenster ausgwechselt und die Zugangstür zum Sportheim wurde erneuert. In diesem Zusammenhang wurde der Putz im Gebäudeeingangsbereich erneuert. Man erkennt auf dem unteren Foto deutlich den Unterschied zwischen neuem und alten Putz. Warum die linken Schornsteine zurückgebaut wurden und an dieser Stelle Antennen in den Himmel schießen, erschließt sich uns heute nicht mehr.
Nach den Instandhaltungen Anfang der 90er-Jahre blieb in den nächsten Jahren das Gebäude in seiner Art und Weise unverändert. Fotos aus dem Jahr 2001 belegen dieses. Allein die SAT-Schüssel ist ein Zeichen der Zukunft. Schaut man sich die Fotos intensiver an, so sollte auffallen, dass die Jalousien von 1951 eigentlich verschlissen sind. Übertüncht wurde dieser Zustand durch einen Pseudoanstrich.
2004 wurde die Antennenanlage des Obergeschosses abgebaut. In diesem Zusammenhang erhielt das Dach ein Dachpappenpflaster, womit wahrscheinlich auch die Aussparungen der alten Schornsteine mit abgedichtet wurden. An eine Grundsanierung der gesamten Dachfläche war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Das Bild der Dachfläche könnte man wahrscheinlich heute in einer Ausstellung für modernen Kubismus zeigen.
Im Jahr 2004 wurde die Entscheidung getroffen, die gesamte Sportanlage "Volksstadion/Stadion Altglienicke" komplett neu zu gestalten. In einer Baurate 1 und 2 wurde der Sportplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut und in einer Baurate 3 sollte das Sportheimgebäude saniert werden. Wann die Baurate 3 beginnen sollte, stand zu diesem Zeitpunkt noch voll in den Sternen. Aus dem Jahr 2005 haben wir die nachfolgenden drei Fotos vom Sportheim gefunden; ohne Kommentar.
2014-2018- Innenumbau mit Anpassungen
Nachdem die Bauraten 1 und 2 abgeschlossen waren, wurde seitens des Sportamtes im Jahr 2014 begonnen, die Baurate 3 zu realisieren. Den Umfang der Umbauarbeiten "Innen" der Baurate 3 kann man den Unterseiten "Rondell/Umkleidkabinen/Kegelbahn" entnehmen. Durch die Veränderungen im Inneren des Sportheims, mussten auch Anpassungen an der Außenfassade des Gebäudes vorgenommen werden. Nachfolgend zwei Fotos; ein Foto der Baustelleneinrichtung und ein zweites Foto nach dem Rückbau einer Glaswand im Rondell zur Einrichtung des Platzmeisterraumes im Rondell.
Frühjahr 2018- Herbst 2018- Die neue Fassade
Als alle Innenarbeiten der Baurate 3 beendet waren, wurde seitens des Sportamtes die Sanierung der Außenfassade des Sportheimgebäudes in Auftrag gegeben. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 2018. Nachdem es anfangs zu Unregelmäßigkeiten kam, wurde die Baumaßnahme im Spätherbst 2018 abgeschlossen. Die nachfolgenden vier Fotos erinnern an diese Baumaßnahme.
Ausblick
Ob die Instandhaltung des Sportheims seitens des Sportamtes im November 2018 als abgeschlossen gilt, können wir zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Seiten noch nicht einschätzen. Nach den uns vorliegenden Informationen sollen ggf. noch Verbesserungen der Außenanlagen vorgenommen werden. Sofern es bei der Instandhaltung der Sportanlage Altglienicke weitere Entwicklungen gibt, werden wir diese Sachverhalte hier zu gegebener Zeit ergänzen. Am besten wäre es natürlich, wenn die Entscheidung fallen würde, in Altglienicke einen zweiten Sportplatz auf dem Gelände "Fitzers Kuten" zu errichten.
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