Das Gebäude - Sportanlagen-Sportheim

VSG Altglienicke e.V.
Sportheim
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Sportheim
Das Sportheimgebäude ging zur Eröffnung des Sportplatzes am 15.07.1951 in Betrieb. Die Fassade wurde als normaler Mörtelputz ausgeführt. 1962 wurde der Gebäudeteil über dem Platzmeisterraum und der Sportgaststätte aufgestockt. In diesem Zusammenhang wurde die Verputzung im Umbaubereich erneuert. Von diesem Zeitpunkt an blieb die äußere Fassade bis in das Jahr 2018 nahezu unverändert. Teilweise wurden örtliche Verputzungen zur Schadensausbesserung vorgenommen. Als im Jahr 2004 der Beschluss gefasst wurde, den Sportplatz in einen Kunstrasen umzubauen, wurde auch eine perspektivische Sanierung des Gebäudes ins Auge gefasst. Die Platzumbaumaßnahmen erhielten die Arbeitstitel Baurate 1 und 2. Die Gebäudesanierung erhielt den Arbeitstitel Baurate 3. Zu dieser Bauphase 3 gehörten u.a. der Neubau und die Ertüchtigung der Umkleidekabinen, die Verlegung des Platzmeisterraumes sowie eine Neugestaltung der Sanitäranlagen. Als Abschluss der Baurate 3 war die Sanierung der Außenfassade einschl. des Einbaus von neuen Fenstern vorgesehen. Dieser Teil der Baurate 3 wurde im Frühjahr 2018 begonnen und im Spätherbst 2018 zum Abschluss gebracht. Nachfolgend einige Erinnerungsfotos über die Gebäudegeschichte.
Im ersten Foto sieht man den Gebäudeteil "Ausgang vom Rondell" einschl. Fenster zu den Sanitäranlagen. Das Foto wurde beim Eröffnungssportfest am 15.07.1951 gemacht. Die räumliche Anordnung Rondelleingang/Zugang zum Platz und Lage der Sanitäranlage blieb bis zur Umgestaltung der alten Umkleidekabinen ab dem 01.03.2016 unverändert. Auf dem Dach sieht man einen Lautsprecher, der nur für dieses Sportfest aufgebaut wurde.
Das nächste Foto wurde am 06.09.1953 bei den Bezirksmeisterschaften der Turner und Gymnastinnen aufgenommen. Der Außenputz ist natürlich noch unverändert und in guter Errichterqualität. Man sieht das Gebäudeteil links neben dem Rondellausgang, in dem sich der Platzmeisterraum, die Gaststätte und der Versammlungsraum befanden. Komplett sieht man auf diesem Foto auch die neun Doppelfenster der alten Sanitäranlagen zwischen Rondellzugang und Glastür (umgangssprachlich für Zugangstür von den Kabinen zum Platz). Die neun Fenster teilten sich auf (von links) 2 x Herren-WC, 1 x Zugang Herren, 2 x Herren-Duschen, 1 x Damen-WC, 1 x Zugang Damen, 2 x Damen-Duschen. Als einzigstes Fenster ist ein Doppelfenster des Herren-WC geöffnet. Ein Schelm wer sich etwas Böses denkt. Am Schornstein sieht man eine Stadionuhr, die 1951 noch nicht existierte.
Die nächsten beiden Fotos sind Ende der 50er-Jahre aufgenommen worden. Die Gebäudekubatur ist unverändert und der Zustand des Außenputzes ist unverändert gut; logisch nach nur kurzer Zeit. Auf dem Foto von 1959 erkennt man, dass die Stadionuhr am Schornstein nicht mehr vorhanden ist. Sie hat also nur ca. 6 Jahre dort gehangen. Bestrebungen im Jahr 2014, eine neue Stadionuhr zu errichten, sind bisher noch nicht intensiv weiter verfolgt worden.
Im Jahr 1962 wird der Gebäudeteil über dem Platzmeisterraum und der alten Gaststätte aufgestockt. Leider haben wir vom Baugeschehen dieser Aufstockung derzeit noch keine Fotos. Wer zufällig hiervon ein Foto hat, kann uns dieses gern zur Verfügung stellen. Das erste Foto vom umgebauten Gebäudeteil stammt trotz intensiven Suchens erst aus dem Jahr 1981. Man erkennt, dass sich die Schornsteine an gleicher Stelle befinden, dass sie jedoch mit Sicherheit auf Grund der Aufstockung erhöht werden mussten. Die Gebäudekubatur rechts vom Rondellausgang bleibt unverändert. Allgemein hat man den Eindruck, dass die Fassade nach 30 Jahren etwas ranziger aussieht.
Nächste Fotos vom Sportheimgebäude konnten wir unter den Aufnahmen vom Sportfest im Jahr 1987 finden. Auf dem folgenden Foto scheint man zu erkennen, dass der rechte Schornstein etwas wacklig aussieht. Unterhalb der Fensterbretter sieht man bereits leichte Wasserschäden im Putz. Die Außenfassade scheint etwas zu bröckeln ... vielleicht ein Zeichen wie es in der gesamten DDR um den Erhalt vorhandener Gebäude steht. Auf dem unteren Foto sieht man ein wenig ein aufgeplatztes Dach und in der rechten unteren Ecke des Fotos erkennt man abgefallenen Putz.
Nach der Wende im Jahr 1989 und der Herstellung der Einheit Deutschlands am 03.10.1990 wird seitens des Berliner Senats ein Aufbauprogramm "Ost" für vorhandene Sportanlagen beschlossen und durchgeführt. Außer den Sanierungen im Sanitärbereich werden auch an der Außenfassade des Sportheims Instandhaltungen vorgenommen. In den nachfolgenden Fotos sieht man, dass der etwas baufällige rechte Schornstein saniert wurde. Im Sportbereich des Sportheims wurden die Fenster ausgwechselt und die Zugangstür zum Sportheim wurde erneuert. In diesem Zusammenhang wurde der Putz im Gebäudeeingangsbereich erneuert. Man erkennt auf dem unteren Foto deutlich den Unterschied zwischen neuem und alten Putz.
Warum die linken Schornsteine zurückgebaut wurden und an dieser Stelle Antennen in den Himmel schießen, erschließt sich uns heute nicht mehr.
Nach den Instandhaltungen Anfang der 90er-Jahre bleibt in den nächsten Jahren das Gebäude in seiner Art und Weise unverändert. Fotos aus dem Jahr 2001 belegen dieses. Allein die SAT-Schüssel ist ein Zeichen der Zukunft. Schaut man sich die Fotos intensiver an, so sollte auffallen, dass die Jalousien von 1951 eigentlich verschlissen sind. Übertüncht wurde dieser Zustand durch einen Pseudoanstrich.
2004 wird die Antennenanlage des Obergeschosses abgebaut. In diesem Zusammenhang erhält das Dach ein Dachpappenpflaster, womit wahrscheinlich auch die Aussparungen der alten Schornsteine mit abgedichtet wurden. An eine Grundsanierung der gesamten Dachfläche war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Das Bild der Dachfläche könnte man wahrscheinlich heute in einer Ausstellung für modernen Kubismus zeigen.
Im Jahr 2004 wird die Entscheidung getroffen, die gesamte Sportanlage "Volksstadion/Stadion Altglienicke" komplett neu zu gestalten. In einer Baurate 1 und 2 soll der Sportplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden und in einer Baurate 3 soll das Sportheimgebäude saniert werden. Wann die Baurate 3 beginnt steht zu diesem Zeitpunkt noch voll in den Sternen. Aus dem Jahr 2005 haben wir die nachfolgenden drei Fotos vom Sportheim gefunden; ohne Kommentar.
Nachdem die Bauraten 1 und 2 abgeschlossen sind, wird seitens des Sportamtes im Jahr 2014 begonnen, die Baurate 3 zu realisieren. Durch die Veränderungen im Inneren des Sportheims, müssen auch Anpassungen an der Außenfassade des Gebäudes vorgenommen werden. Nachfolgend zwei Fotos; ein Foto der Baustelleneinrichtung und ein zweites Foto nach dem Rückbau einer Glaswand im Rondell zur Einrichtung des Platzmeisterraumes im Rondell.
Als alle Innenarbeiten der Baurate 3 beendet sind, wird seitens des Sportamtes die Sanierung der Außenfassade des Sportheimgebäudes in Auftrag gegeben. Die Arbeiten beginnen im Frühjahr 2018. Nachdem es beginnend zu Unregelmäßigkeiten kommt, wird die Baumaßnahme im Spätherbst 2018 abgeschlossen. Die nachfolgenden vier Fotos erinnern an diese Baumaßnahme (ohne Bemerkungen).
Ob die Instandhaltung des Sportheims seitens des Sportamtes im November 2018 als abgeschlossen gilt, können wir zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Seiten noch nicht einschätzen. Nach den uns vorliegenden Informationen sollen ggf. noch Verbesserungen der Außenanlagen vorgenommen werden. Sofern es bei der Instandhaltung der Sportanlage Altglienicke weitere Entwicklungen gibt, werden wir diese Sachverhalte hier zu gegebener Zeit ergänzen. Am besten wäre es natürlich, wenn die Entscheidung fallen würde, in Altglienicke einen zweiten Sportplatz auf dem Gelände "Fitzers Kuten" zu errichten.  
© VSG Altglienicke e.V.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü