Hornkleepfad - Sportanlagen-nach1945

VSG Altglienicke e.V.
Sportanlagen nach 1945
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Sportplätze nach 1945
1995 wurde durch das Bezirksamt Treptow erstmalig der Versuch unternommen, den Rasenplatz des Stadions in einen Kunstrasenplatz umzubauen. Seitens der Abteilung Fußball gab es massiven Protest. Alle Fußballer sprachen sich für den Erhalt des Rasens aus, sollte doch nach dem Bebauungsplan für Altglienicke ein zweiter Sportplatz entstehen. Für einen Schulneubau mit Sportplatz wurde Anfang der 90er-Jahre ein Raumordnungsverfahren eröffnet. In einem Generalbebauungsplan wurden weitere Sportflächen ausgewiesen (die Karte rechts wird nicht näher erklärt). Der Widerspruch der Fußballer zur geplanten Umbaumaßnahme führte zu einem Zerwürfnis zwischen dem Vorstand und der Abteilung Fußball. Diese Meinungsverschiedenheiten konnten erst nach mehreren Monaten beseitigt werden.
Der ab 1995 neu gewählte Vorstand und die Abteilungen hofften, dass es zur Mittelbewilligung für den Bau einer weiteren Sportanlage in Altglienicke käme. Da es in Altglienicke jedoch bereits genügend Schulen mit Kleinsportflächen gab und die ausgewiesenen Freizeit- und Erholungsflächen des Bebauungsplans nicht für die Errichtung von Sportanlagen umgewidmet wurden, starb bei der VSG die Hoffnung auf einen zweiten Sportplatz. Bis Ende der 90er-Jahre gab es keine weiteren Aktivitäten für einen Sportplatzneubau seitens des Bezirksamtes und seitens der VSG. Es trat Stillstand ein.
Anfang 2001 erfuhr die VSG vom Sportamt, dass in der Sportanlagenplanung die Errichtung eines Sportplatzes am Hornkleepfad in Altglienicke vorgesehen sei. Der vorgesehene Standort Hornkleepfad befand sich ungefähr dort, wo es bis ca. 1937 den Sportplatz "Am Kiesberg" gab. Hoffnung machte sich breit; dachte man doch in allen Gremien, dass sich das lange Warten gelohnt hätte. Der Vorstand hoffte, dass das alte Volksstadion Altglienicke in seiner ursprünglichen Form erhalten werden könnte und eine zweite Sportanlage die notwendige Entlastung schaffen würde. Auch die Fußballer zeigten ein wenig Optimismus. Am 28.11.2001 erfragte der Vorstand den Baubeginn für die neue Sportanlage.
Am 25.03.2002 wurde der VSG in einem Schreiben völlig überraschend seitens des Bezirksamtes mitgeteilt, dass es keine Sportplatzneubauten für Altglienicke geben wird.
Die örtlichen Presseorgane sprangen auf den Zug auf und benutzen die Streichung von Investitionen zu einigen markigen Artikeln. Damit endete die Hoffnung auf die Errichtung eines zweiten Sportplatzes endgültig. Mit der Errichtung dieses zweiten Sportplatzes wäre das Stadion Altglienicke in seiner ursprünglichen Anordnung gerettet worden. Regionalligatauglich wäre es jedoch nicht gewesen und sicherlich wären die Umkleidekabinen in der heutigen Anordnung nicht umgestaltet worden. Dafür hätte aber sicherlich der Betrieb der Kegelbahn weitergeführt werden können. In den Jahren 2003 bis 2004 kam es dann zur Umbauentscheidung betreffs des Stadions Altglienicke. Die Chronologie ist auf der Unterseite "Stadion Altglienicke Plaste" niedergeschrieben.
© VSG Altglienicke e.V.
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