2-Stadion Altglienicke Plaste - Sportanlagen-nach1945

VSG Altglienicke e.V.
Sportanlagen nach 1945
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Sportplätze nach 1945
Anfang 2003 regte das Sportamt gegenüber der VSG nochmals an, das Stadion in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Außerdem sollte der kleine Hartplatz hinter dem Hauptplatz endgültig geschlossen werden. Es kam zu langen Diskussionen im Verein. Die Meinungen schwankten von "nun macht es endlich" bis "wir kämpfen weiter für einen zweiten Platz". Die VSG hatte jedoch keinerlei Unterstützung für einen zweiten Platz. Nachdem es in der Abteilung Fußball eine geteilte Meinung zum Umbau gab (mit starker Tendenz zum Umbau, besonders im Nachwuchsbereich), stimmten in der Vorstandssitzung am 06.06.2003 alle anwesenden Abteilungen dem Umbau des Sportplatzes zu. Im Protokoll ist das Wort "Mehrheit" zu lesen. Die Einstimmigkeit wurde im Protokoll mit Mehrheit bezeichnet.
Die VSG Altglienicke wurde in die Planung einbezogen und konnte ihre Wünsche nahezu alle erfüllt sehen. Die Platzbeleuchtung stellte sich jedoch im Nachhinein als unzureichend heraus. Wer sollte das ahnen? Die VSG konnte den alten Rasenplatz noch bis zum 30.06.2004 nutzen. Der Umbaubeginn war für den 01.07.2004 geplant. Wie zu erwarten gab es Verzögerungen, so dass mit dem Erdbau erst im September 2004 begonnen wurde. Nachfolgend ein paar Fotos vom Beginn der Umbauarbeiten und von den Errichtungsarbeiten.
Es wurde ein Kunstrasenplatz des Typs 3 errichtet. 1995 wäre ein Platz des Typs 1 oder 2 errichtet worden. Diese Kunstrasenplätze der alten Art glichen Betonflächen, die die Landungen mittelschwerer Flugzeuge gestatteten. Die Abmaße des neuen Platzes wurden nach dem Musterraumprogramm durch das Sportamt mit 90 x 60 m Netto festgelegt. Bei größeren Abmaßen hätte die VSG die zusätzliche Spielfläche ab 90 x 60 m finanzieren müssen. Das kam überhaupt nicht in Frage. In die Gesamtanlage des Teils Kunstrasenplatz mussten auch Leichtathletikanlagen für den Schulsport integriert werden. Außer dem Kunstrasenplatz entstand ein Kleinfeldrasenplatz, der in einer sehr schlechten Qualität übergeben wurde. Durch die VSG wurden für den Kleinfeldrasenplatz permanent Qualitätsmängel an das Sportamt übermittelt. Erst Jahre später wurde für diesen Rasenplatz eine ausreichende Qualität erreicht, die jedoch nie die Qualität des alten Rasenplatzes erreichte. Weitere Flächen auf dem veränderten Sportgelände des Stadions wurden für Entwässerungsmulden benötigt. Diese Flächen stehen dem Sportbetrieb auch heute nicht mehr zur Verfügung. Die Tribüne wurde umgebaut und damit zum zweiten mal nach ihrer Ersterrichtung im Jahr 1951 verändert.

Ein langer nervender Kampf war zu Ende. Der neue Kunstrasenplatz ist dem Grund nach unbegrenzt belastbar. Die VSG hatte ab der Platzübergabe durch die Trainingsbeleuchtung mehr Nutzungszeiten und man war und ist nicht mehr abhängig vom Wetter (außer bei Schnee und Eis). Der Platz fand die allgemeine Zustimmung der Mitglieder. Einige mussten sich jedoch eine Träne verdrücken. Nach der Einweihung des Stadions am 15.07.1951 begann ab dem 11.06.2005 eine neue Epoche am Alten Schönefelder Weg. Die Sportanlage wurde am 07.06.2005 durch das Sportamt abgenommen und übergeben. Das erste Spiel auf dem neuem Kunstrasenplatz trugen die 8er-B-Mädchen am 11.06.2005 gegen den SC Siemensstadt aus, welches mit 0:6 verloren wurde (letztes Punktspiel der Serie 2004/2005). Nachfolgend zwei Fotos vom Endzustand der Baumaßnahme vor der Platzeröffnung.
In den nachfolgenden Jahren gab es neue Aussprachen mit dem Sportamt über die weiteren Bauraten für die Umgestaltung des Sportheimgebäudes. Der Umbau des Sportheimgebäudes wurde als Baurate 3 bezeichnet. Zur Durchführung dieser Baurate wurde beschlossen, die Kegelbahn zu schließen. Der Gesamtvorgang (einschl. nochmals Baurate 1 und 2) ist auf der Seite der Abteilung Kegeln ausführlich beschrieben. Nachfolgender Link, der auf einer neuen Browserseite geöffnet wird, führt zu diesem Textteil <Die Kegelbahn- das Ende>
Vom 18.09.2018 bis zum 19.10.2018 wurde im Auftrag des Sportamtes eine Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Stadion durchgeführt. Für Berliner bzw. Treptow/Köpenicker Verhältnisse verlief diese Grunderneuerung völlig unkompliziert und in einem sehr kurzen Bauzeitraum. Da während der Bauarbeiten im Stadion die Mannschaften auf dem neuen Sportplatz Rodelbergweg ausweichend trainieren und spielen konnten und einige Nachwuchsmannschaften weiter im Stadion auf dem Narurasen trainierten und spielten, war diese Platzerneuerung ein sehr gutes Bespiel, wie "etwas" funktionieren kann. Der Aufwand für die Abteilung Fußball hielt sich schwer in Grenzen. Wie lobt man in Berlin ? "Es gab nichts zu meckern!" Nachfolgend einige Erinerungsfotos von der Baumaßnahme.
Die im Jahr 2017 durch die Fußballer angedachten Änderungen, den kleinen Rasenplatz ebenfalls in einen Kunstrasenplatz mit Beleuchtung umzubauen und auf dem Hauptplatz die Beleuchtung mit LED-Lampen umzubauen, wurden bei der Baumaßnahme Platzerneuerung 2018 nicht realisiert. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Seite (Redaktionsschluss November 2018) stehen Entscheidungen zu den Sachverhalten noch aus.
Im Übrigen sind die VSGer weiterhin der Meinung, dass bei Nutzung des alten Hartplatzes sowie Umwidmung von Teilen des Landschaftsparks die Errichtung von zwei Großfeldplätzen am Standort des Stadions möglich ist. Die Einbeziehung des Landschaftsparks in eine kombinierte Sport- und Freizeitanlage wäre sicherlich einen Gedanken wert. Bei Wiedererrichtung eines Rasenplatzes direkt am Sportheimgebäude könnte man durch den Aufbau einer Rangüberdachung das Stadion auch für die Regionalliga tauglich machen. Man muss es nur wollen.
© VSG Altglienicke e.V.
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