VSG-Chronik-Geschichte

Die Geschichte des Altglienicker Sports und der VSG Altglienicke e.V.


Der Sport in Altglienicke hat eine lange Tradition. Unter dem Link "Daten" findet man eine kurze Zusammenstellung von Daten, die im Altglienicker Sport und im Leben der VSG Altglienicke e.V. wichtig waren. Auf dieser Seite haben wir einige dieser Daten textlich untersetzt. Die Ausarbeitung basiert auf Informationen aus alten Vorstandsprotokollen, aus dem Buch des Altgliencker Bürgervereins "Geschichten vom Dorf Altglienicke" sowie aus mündlichen Übermittlungen unserer Sportler und Bürger. Einen besonderen Dank sprechen wir Herrn Mauer vom Bürgerverein Altglienicke aus, der uns gestattete einige Fotos aus dem Buch des Bürgervereins an dieser Stelle zu übernehmen. Leser dieser Seite, die weitere Informationen, Bildmaterial oder Schriftstücke zum Thema haben, können gern mit uns Kontakt aufnehmen, um die Daten und Beschreibungen zur Geschichte noch zu verfeinern.


1883-1905

Der Beginn des Sportes in Altglienicke ist in der Chronik des Bürgervereins über Altglienicke dargestellt. Nachfolgend einige Auszüge.

"Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Turnerbewegung auf und Männer wie Turnvater Jahn und Adolf Spieß machten das Turnen populär. ....... Schon 1883, noch zu Zeiten vonHübner II gründete sich der Männerturnverein Spieß- kurz MTV Spieß. ........... Dem militärischen Charakter des Turnens entsprechend waren im Turnverein nur Männer zugelassen. ...Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts durften auch Frauen und Kinder turnen; den Namen des Vereins änderte man aber nicht.

Im MTV Spieß (oben ein Bild von Sportlern des MTV aus dem Buch des Altglienicker Bürgervereins) wurde auch Handball gespielt. Der MTV Spieß existierte noch über den zweiten Weltkrieg hinaus und wurde 1945 aufgelöst. Es kam in den Jahren der Existenz des MTV Spieß jedoch niemals zu einem Zusammenschluss mit den anderen Sportvereinen, die sich ab dem Jahr 1906 gründeten. Trotzdem liegen im MTV Spieß die Wurzeln unserer heutigen Abteilungen Gymnastik und Handball.


1906

In den uns vorliegenden historischen Unterlagen existiert eine Niederschrift über ein durchgeführtes Sportfest, in dem einige Daten der Altglienicker Sportbewegung in Verbindung mit dem Ableben unseres langjährigen Sportfunktionärs, Sportfreund Otto Hentschel, erwähnt sind. Nachfolgend einige Auszüge.

"Wenn wir uns heute hier in unserem schönen Stadion zum Absporteln zusammen gefunden haben, so ist das nicht nur der Grund sportliche Leistungen zu vollbringen, sondern in diesem Absporteln wollen wir dem Sportler gedenken, unter dessen Namen dieses kleine Sportfest durchgeführt wird.

Otto Hentschel

(Ich bitte Ihm zu Ehren um eine Gedenkminute)

Vielen unter uns wird nicht nur der Name eine gute Erinnerung bleiben, sondern auch die Taten und Aufgaben, die unser lieber Sportsfreund Otto zum Wohle unserer Volkssportgemeinschaft durchgekämpft hat. Die älteren Sportfreunde können sich vielleicht noch erinnern, unter welchen schwierigen Umständen 1906 der Bewegungsklub Freiheit 1906 mit den Sektionen Leichtathletik und Fussball ins Leben gerufen wurde Als jedoch im gleichen Jahr die Gründung des Arbeiter-Turnvereins vollzogen wurde, wechselte Otto Hentschel die Farben, um als Spielwart seine erste Funktion aufzunehmen. Schon damals erkannte man seine guten sportlichen und gesellschaftlichen Qualitäten und vertraute ihm bis 1925 (mit kurzen Unterbrechungen durch den ersten Weltkrieg) als ersten Vorsitzenden.

1913 verwirklichte Otto Hentschel den Zusammenschluss aller Arbeiter-Sportvereine zur Turn- und Sportvereinigung 06 Altglienicke, weil er erkannte, dass nur durch die Einheit Leistungen im Sport zu erzielen sind "

In der Chronik des Altglienicker Bürgervereins wird die Jahreszahl 1906 ebenfalls mit der Gründung von zwei Vereinen erwähnt.

"...1906 gründete sich neben dem MTV Spieß ein zweiter Verein, der Arbeiter- und Turnsport-Verein ........Ein dritter Sportverein, der AGBC, Altglienicker Ballspielclub, gründete sich ebenfalls 1906. Dort wurde in der Hauptsache Fußball gespielt, weil der MTV Spieß keine Abteilung Fußball besaß..."

Hier existieren zwischen der vereinsinternen Niederschrift und den Angaben in der Chronik des Bürgervereins widersprüchliche Angaben. Vielleicht gelingt es uns, in durchzuführenden Recherchen eine korrekte Darstellung der Vereinsgründungen zu erarbeiten.

Zusammenfassung:

1906 existieren drei größere Vereine in Altglienicke

1. MTV Spieß (als Turnverein mit einer Abteilung Handball)

2. Arbeiter- und Turnsportverein (ASV) bzw. der Bewegungsclub Freiheit 1906

3. Altglienicker Ballspielclub (AGBC)

Unstrittig ist, dass diese Vereine Sparten bzw. Abteilungen besaßen, die später im ASV bzw. in der VSG Altglienicke weiter existierten.


1907- 1945

Über diesen Zeitraum existieren in unseren Unterlagen wenig Informationen. Bekannt ist, dass in vielen Vereinen Sport betrieben wurde; auch während des zweiten Weltkrieges. Es gibt jedoch einige Fotos aus dieser Zeit, die wir aus dem Buch des Bürgervereins dankend übernehmen durften.

In der Zeit ab 1933 sollen nur noch der MTV Spieß und der Altglienicker Ballspielclub einen regelmäßigen Sportbetrieb durchgeführt haben.


1946- 1949

Im Zusammenhang mit der Aufnahme unseres Vereines in ein Lexikon für Treptow/Köpenick erhielten wir 2007 durch den verantwortlichen Redakteur nachfolgende Information über die geschichtlichen Zusammenhänge der Vereinsauflösungen nach dem zweiten Weltkrieg.

"Da alle deutschen Sportvereine Gliederungen des NS-Reichsbundes für Leibesübungen waren (seit Dez. 1937) galten sie dem Alliierten Kontrollrat als Gliederungen der NSDAP und wurden mit KR-Gesetz Nr. 2 vom 10.10.45 aufgelöst. Organisierter Sport war seitdem in Deutschland nur möglich in Kommunalen Sportgruppen, die als Untergruppen des Bezirksamts galten. Die Alliierte Kommandantur für Berlin ließ aber durch eine Order im April 1947 wieder nicht-politische Vereine zu. Im Sowjetischen Sektor wurde die Realisierung der mit-beschlossenen Order aber so lange auf die lange Bank geschoben, bis sich am 1.10.48 der Deutsche Sportausschuss als oberstes Leitungsorgan für künftige Vereine in der SBZ konstituiert hatte. Erst im Februar 1948 gründete sich für Berlin (dem Anspruch nach für ganz Berlin, real aber nur für Ost-Berlin) der Landessportausschuss Groß-Berlin, und danach gab die Sowjetische Stadtkommandantur grünes Licht für die Realisierung der Order vom April 47: die Bezirksämter konnten Zulassungen für Vereine erteilen. "

Bereits 1946 treffen sich Altglienicker Sportler, um sich in Sportsparten wieder zu organisieren. Man trifft sich hauptsächlich in der Gaststätte Ebel (heute noch im Sprachgebrauch der Altglienicker "die stumpfe Ecke").

In alten Protokollen liest man über die Sportsparten Turnen, Gymnastik, Fußball, Handball, Kegeln, Tischtennis, Schach und Angeln. Ein Foto aus dem Buch des Bürgervereins zeigt unsere Frauenhandballmannschaft aus dem Jahr 1947.

Ab dem 01.04.1949 dürfen sich wieder Vereine gründen. Die Sportsparten beschließen, sich unter einem Dachverein zu vereinigen. Es soll der Altglienicker Sportverein (ASV) gegründet werden. Die Anträge zur Gründung werden in der Vorstandsstizung am 22.03.1949 ausgefüllt.

In der Vorstandsstizung am 26.04.1949 teilt Willi Braune mit, dass der Antrag zur Vereinsgründung abgegeben wurde. Der Gründung des ASV steht nichts mehr im Weg.

Bis auf die Sportsparte Angeln schließen sich alle Sportsparten dem ASV an. Mit der Gründung des ASV wird erstmalig in der Geschichte des Altglienicker Sports ein gemeinsamer Verein für alle ansässigen Sportarten gegründet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Abteilungen auf verschiedenen Sportanlagen tätig. Durch die neue Struktur wird Altglienicke schnell zu einem Sportschwerpunkt im Ostteil von Berlin. Es wird beschlossen, in Altglienicke ein neues Stadion einschl. eines Sportfunktionsgebäudes mit Kegelbahn zu errichten. Das ist der Startschuss für eine gigantische Eigenintiative der Altglienicker Bürger und Sportler. Es entsteht das Volksstadion Altglienicke am Alten Schönefelder Weg.


1950- 1951

Aus einer alten Kiesgrube wird das Volksstadion Altglienicke geschaffen. Die Altglienicker schippen und karren was das Zeug hält. Im Juni 1951 ist das Stadion fertig. Es ist der Stolz der Altglienicker - im Jahre 1951 und auch noch heute.

Am 15. Juli 1951 erfolgt die Einweihung des Stadions mit einem großen Sportfest. Nachfolgend die Ausschreibung für die Sportwettkämpfe- noch unter dem Namen Altglienicker Sportverein.

Am 15.08.1950 wird in der Vorstandssitzung bekannt gegeben, dass der neue Sportgruß "Sport frei" heisst. Dieser Sportgruß wird nach der Deutschen Einheit 1990 wieder in "Gut Sport" umgewandelt. Man kann sich streiten, was sich besser anhört.


1951- 1959

Die Sportführung der DDR versucht alle Vereine an Betriebe anzugliedern. Am 11.09.1951 wird seitens der BSG Chemie Adlershof versucht, eine Vereinigung mit dem Altglienicker Sportverein herbei zu führen.

Dieses wird durch den Vorstand des Altglienicker Sportvereins in der Vorstandsitzung am 09.10.1951 abgelehnt.

Gleichzeitig motiviert der Vorstand alle Abteilungen zu zeigen, dass der Sport auch in privaten Vereinen seine Zukunft hat..

Der Altglienicker Sportverein bleibt ein privater Verein ohne Betriebsbindung. Diese Entscheidung für die SG im Jahr 1951 prägt den ASV bzw. die VSG für die nächsten Jahrzehnte. Es ist die Basis für das Erreichen einer tiefen Identität der Mitglieder mit ihrem Verein.

Nach dem Sporfest zur Stadion-Einweihung findet im Volksstadion noch einmal ein großes überregionales Sportfest statt. Der Magistrat vergibt die Berliner Mehrkampfmeisterschaften nach Altglienicke. Eine riesige Zuschauerzahl wohnt diesem Spektakel bei. Eine nie wieder erreichte Zuschauerzahl bei einem Sportereignis im Volksstadion Altglienicke. Die VSG muss dieVeranstaltung gewissenhaft vorbereiten. In der Vorstandssitzung vom 22.08.1953 wird festgelegt.

Die Altglienicker Sportler starten bei diesem Sportfest am 06.09.1953 nicht mehr unter dem Namen Altglienicker Sportverein (ASV) sondern unter VSG Altglienicke.

1952 verbietet die DDR- Sportführung die Bezeichnung "Verein". Im Vorstand des ASV wird über den neuen Vereinsnamen beraten. In der Vorstandssitzung am 15.05.1952 wird ein etwas ungewöhnlicher Namensvorschlag gemacht.

In der Vorstandssitzung am 10.06.1952 wird endgültig der neue Name festgelegt.

Das Vorstandsprotokoll vom 09.07.1952 wird bereits unter dem Kopf VGA verfasst.

Entsprechend des Zeitfensters sollte damit die Umbenennung auf den 01.07.1952 festgelegt werden. Einige Mannschaften starten in ihren Fachverbänden jedoch noch bis in das Jahr 1953 unter dem Namen Altglienicker Sportverein; eine unwesentliche Unkorrektheit. In einem weiteren Bericht wird die Namensänderung mit dem 31.08.1952 verbunden. Hierzu gibt es jedoch keinerlei Belege.

Nach der Durchführung der Berliner Mehrkampfmeisterschaften am 06.09.1953 soll die VSG Altglienicke am 26.06.1955 nochmals diese Veranstaltung in Altglienicke durchführen. Leider entscheidet der Magistrat kurzfristig, dieses Sportfest nach Weißensee zu verlegen. In der Jahreshauptversammlung vom 17.03.1956 wird hierzu seitens des Vorstandes Stellung bezogen.

Das war es dann wohl. Auch wenn bei vielen VSGern dieser Vorgang in Vergessenheit geraten ist, war er doch ein Punkt, der uns als private SG noch mehr zusammenschweisste.

Ende der 50er Jahre stabilisieren sich die Abteilungen Gymnastik/Turnen, Fußball, Handball und Kegeln als feste Größen in der VSG. Im Bericht der Abteilung Gymnastik/Turnen vom 15.2.1957 wird von "zwei Abteilungen" berichtet. Eine Trennung zeichnet sich ab? Diese wird aber nicht vollzogen. Beide Sportgruppen existieren bis zum Ende des Turnens nebeneinander in einer gemeinsamen Abteilung.

Die VSG ist Mitglied des DTSB der DDR und damit bestimmten Auflagen unterworfen. Der Vorstand hat in jedem Bericht eine Einschätzung der politischen Situation vorzutragen. Diese Ausführungen schwanken zwischen allgemeinen Bemerkungen zur Weltpolitik und den Berichten über die gesellschaftlichen Positionen in der VSG. Nachfolgend einige Auszüge aus den Protokollen der Jahreshauptversammlungen vom 16.03.1958 und vom 21.3.1959. Wer an diesen Versammlungen teilgenommen hat, kann sich sicherlich an die Stimmung erinnern, die im Versammlungsraum herrschte als die Thematiken angesprochen wurden. Die Protokollausschnitte bleiben unkommentiert. Sie sind ein Abbild des Zeitgeistes bzw. der damaligen ideologischen Situation, in die die Sportvereine eingebunden waren.

Die Einbindung des Sports in die Politik prägten die 50er Jahre. Die VSG führte hierbei eine Gradwanderung durch, aber man blieb sich als SG treu und stellte den Sport immer in den Mittelpunkt. Negieren konnte man jedoch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht. Es waren vielleicht die spannendsten Jahre in der Geschichte unseres Vereins. Auf unterster Ebene waren wir ein kleines passives Rädchen der Geschichte, die ab dem 13.08.1961 Deutschland über eine lange Zeit in einen wohl zwangsläufigen Status Quo der Weltpolitik eingebunden hat.

Es muss jedoch für die folgenden Jahre auch ein Fakt erwähnt bleiben. Der Sport hatte in der DDR immer eine große gesellschaftliche Bedeutung, egal wie man darüber denkt. Auch wir als privater Verein konnten jederzeit im System eingebettet unseren geliebten Vereinssport durchführen. Und wenn man heute (im Jahr 2010) aus einigen Ecken hört, wie schlecht es in der DDR gewesen ist, so muss man doch klar sagen... Wir hatten viel Spaß. Wir haben immer die Fahne des Volkssportes hoch gehalten. Wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen. Wir haben geweint und gelacht. Wir sind aber immer die VSGer geblieben.


1960- 1979

Diese Jahre sind durch einen intensiven Sportbetrieb in der VSG Altglienicke geprägt. Die einzelnen Abeilungen führen einen konstanten Wettkampf- und Übungsbetrieb durch. In allen Abteilungen, die am Wettspielbetrieb beteiligt sind, gibt es sportliche Höhen und Tiefen. Die Jugendabteilungen sind starken Schwankungen in ihrer Stärke unterworfen.

Ab dem Jahr 1960 wird durch den DTSB angeordnet, dass Vereinswahlen als Blockwahlen durchzuführen sind. Das heisst, dass keine Einzelfunktionen durch die Mitgliedervesammlung gewählt werden, sondern dass zuerst alle Kandidaten im Block gewählt werden und die gewählten Mitglieder in einer ersten konstituierenden Sitzung am Wahltag die Funktionen festlegen. Damit wird gewährleistet, dass in den Führungspositionen keine "falschen" Sportfreunde gewählt werden. Bei der VSG wird diese neue Wahlordnung überaus gelassen gesehen. Im Wahlprotokoll vom 12.01.1960 gibt es hierzu einige Bemerkungen.

Diese Wahlform wird bis zum Ende des DTSB beibehalten. Am 08.05.1992 wird bei der ersten Wahl nach der Wende wieder eine unmittelbare Funktionswahl durchgeführt.

Am 06.03.1960 beginnt der Umbau des Sportheimgebäudes, welches räumlich verändert wird und im Bereich der Gaststätte eine Aufstockung erhält. Der Umbau endet im Jahr 1962

Ende 1961 stellt die BSG AdW (damals BSG DAW) beim DTSB-Kreisvorstand einen Antrag auf Vereinigung mit der VSG Altglienicke. Das Ergebnis der Abstimmung in der VSG über den Antrag muss an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden. Im Jahresbericht von 1962 ist zu lesen:

Anfang der 60er Jahre endet der Großfeldspielbetrieb im Handball. Nachfolgend ein Erinnerungsfoto aus den 50er-Jahren.

Gab es bis zur Grenzschließung 1961 bei Sportfesten noch unregelmäßige Kontakte zu Vereinen aus Westberlin, so enden diese ab dem 13.August schlagartig. Die Trennung wird in kürzester Zeit zur Normalität. Der Spielbetrieb mit Vereinen aus Westberlin war bereits seit 1950 über 10 Jahre unterbrochen, so dass die durch die politische Trennung erfolgte endgültige sportliche Trennung eher gelassen gesehen wurde. Die persönlichen Schicksale einzelner Sportfreunde, die mit dem 13.August verbunden waren, sind kein Thema dieser Seite.

In den 50er-Jahren gab es bereits vermehrt Auflagen an die Sportvereine zur Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen. Nach dem 13. August gibt es eher konkretere Teilnehmerforderungen. Das ist bei der VSG recht schwer zu vermitteln und stößt auf Desinteresse. Im Rechenschaftsbericht von 1963 wird über die gewünschten Aufmarschaktivitäten berichtet.

Vereinsintern gibt es eine Veränderungen bei den Kommissionen. Der seit 1883 bestehende Ältestenrat wird nicht mehr gebildet. Dafür wird eine Schiedskommission gebildet, in die jeweils ein Vertreter jeder Abteilung gewählt wird. Diese Form einer vom Vorstand unabhängigen Kommission mit Entscheidungsbefugnis wird nach 1990 übernommen, weil es den Vereinsstatuten eingetragener Vereine entspricht.

Die größten sportlichen Erfolge haben in den 60er- und 70er-Jahren die Kegler. Im Jahr 1962 können unsere Keglerinnen einen großen Erfolg feiern. Sie werden Deutscher Meister im Bohlekegeln. Berthold Kutz wird Deutscher Senioren-Meister im Einzel im Bohlekegeln. An dieser Stelle ein paar Erinnerungen und Würdigungen.

Die rechte Urkunde ist für die KSG Altglienicke ausgestellt. Zu dieser Zeit gibt es die Bestrebungen des DTSB, die Kegelabteilungen in einen eigenen Dachverband einzugliedern. Der Vorstand kämpft zusammen mit allen VSGern um den Verbleib der Kegler bei VSG. In den Vorstandsprotokollen von 1968 wird die eindeutige Meinung aller Anwesenden wiedergegeben.

In einer weiteren Vorstandssitzung im Jahr 1969 wird die Meinung der VSGer nochmals bekräftigt.

Irgendwann Anfang der 70er-Jahre ist der Spuk vorbei. Eine Trennung muss nicht erfolgen. Die Kegler bleiben bei der VSG.

Der Rasenplatz erhält im Jahr 1968 eine neue Rasenfläche. Ein Jahr spielen die Fußballer auf dem Sportplatz am Bahnhof Schönefeld, der eigentlich durch die BSG Luftfahrt genutzt wird. Eine sehr umständliche Angelegenheit. Nachdem der Platz wieder zur Verfügung steht, spielen die Fußballer zwei gute Serien, die mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse im Jahr 1970 belohnt werden (home sweat home advantage).

Im Jahr 1975 wird hinter dem Hauptplatz ein kleiner Hartplatz errichtet. Dieses ist erforderlich, um die Belastung für den Hauptplatz zu reduzieren. Dieser Hartplatz hätte eine eigene Internet-Seite verdient. In den Geschichtsdokumenten unseres Vereins gibt es eine Filmaufzeichnung eines Fußballspiels zwischen VSG Altglienicke 4 gegen Lichterfelde 8, das auf diesem Hartplatz stattfand- ein sportlicher Leckerbissen.

Nachdem in den 50er- Jahren die Abteilungen Tischtennis, Schach und Faustball aufgelöst wurden, wird am 07.05.1976 die Abteilung Alters- und Gesundheitssport gegründet, die aus der Abteilung Gymnastik hervorgeht. Über die Gründung der Abteilung berichtet der Vorstand in der Vorstandssitzung vom 18.06.1976.

In diesen Jahren kommt es zu weiteren Anfragen, ob sich die VSG Altglienicke dem Deutschen Fernsehfunk der DDR bzw. der Akademie der Wissenschaften anschließen möchte. Auch diese letzten Versuche, die VSG in eine Betriebssportgemeinschaft umzuwandeln, werden durch den Vorstand abgelehnt.


1980- 1989

Am 01.09.1980 wird die alte Sporthalle der 14.Grundschule durch ein neues Sporthallengebäude ersetzt. Damit endet nach ca. 66 Jahren der Sportbetrieb in dieser historischen Sporthalle, die danach in einen Essenraum umgewandelt wird.

Liest man sich die 100 Vorstandsprotokolle von 1980 bis 1989 durch, so kommt es einem vor, als hat man die Meldungen der Aktuellen Kamera des DDR-Fernsehens vor sich. Es ist eine völlig unspannende Zeit. Der Sportbetrieb läuft wie immer normal ab- mit allen Höhen und Tiefen. Die wesentlichen Inhalte der Protokolle haben fast immer die gleichen Themen. Es geht um die Werterhaltung im Sportheim und auf dem Platz sowie um die Erfüllung der staatlichen Auflagen. Jedes Protokoll gibt einen Überblick über die geleisteten VMI-Stunden und über die Einhaltung des Pflegevertrages. Berichte werden gegeben über die abgelegten Sportabzeichen und über die Beitragskassierung für den DTSB einschl. Höhe der Rücklaufgelder und die Höhe des Spendenaufkommens. Wichtig sind auch die Feiern oder Sportfeste, wie z.B. WBA-Feste, Frühlingsläufe, Feiern zur Gründung der DDR. Aber auch die Organisation der vereinsinternen Veranstaltungen nehmen einen großen Platz auf den Blättern der Protokolle ein. Ab und zu findet man jedoch auch kleine, lustige oder nachdenkliche Beiträge in den Protokollen, die einen gesonderten Kommentar verlangen.

Bei der Vorbereitung von Sportfesten oder geselligen Veranstaltungen wurde 1983 in der VSG ein sogenannter "Vergnügungsausschuss" gebildet. Wie würde man heute diesen Begriff nur interpretieren?

Derartige Veranstalgungen mussten außer beim Sportamt noch offiziell gemeldet werden. Hierzu gab es eine Instanz, die im nachfolgenden Vorstandsprotokoll vom 19.05.1983 erwähnt wurde.

Abteilung "Erlaubniswesen" was es nicht alles gab?!

Zur zentralen Berliner Maidemonstration am 01.05.1983 musste die VSG einige Teilnehmer stellen. Die Abteilung Fußball war bereit, eine Delegation von Jugendlichen zu verpflichten. Das war ein genialer Gedanke. Leider hatten die Teilnehmer am Abend vorher wahrscheinlich eine lustige Feier. Unsere Teilnehmer erschienen bei strömenden Regen in sehr salopper Kleidung (jemand soll wohl einen fürchterlichen Regenmantel angehabt haben, der heute an Monsterfilme erinnern würde). Kurz vor dem Vorbeimarsch an der Partei- und Staatsführung wurde diese sogenannte Zusammenrottung aus dem Marschblock entfernt. Politisch korrekt wertete der Vorstand diesen unglaublichen Vorgang in der Vorstandssitzung vom 19.05.1983 mit nachfolgender Protokolleintragung aus.

Dieser Chronikeintrag erscheint vielleicht etwas banal, aber wenn man einmal in Ruhe nachdenkt, kann man vielleicht nachempfinden, dass viele staatlich verordnete Dinge zu dieser Zeit bereits überaus lächerlich betrachtet wurden und man eigentlich nur darüber lachen konnte. Der Vorstand hat die Angelegenheit locker abgetan. Ob das in den 50er-Jahren auch so hätte bewertet werden können?

Im Jahr 1983 versucht die VSG Kontakt mit den Schulen aufzunehmen, um Kinder für den Sport zu werben. Die Schulen verbieten der VSG, in die Klassen zu gehen. Im Vorstandsprotokoll wird der Vorgang protokolliert.

Das DDR-Sportsystem ist auf Kadersuche aus. Kleine Sportvereine stehen hinten an. Aber trotzdem bietet die VSG immer wieder neue Möglichkeiten an. Im Jahr 1988 versuchen die Gymnastikfrauen eine Gruppe Kinderturnen anzubieten.

Leider kann die Kindersportgruppe aus den verschiedensten vereinsinternen Gründen nicht lange existieren.

Im Jahr 1987 wird die VSG ausgezeichnet- wofür ? Sie wird ausgezeichnet als beste Sportstätte des Stadtbezirks Treptow. Sicherlich wegen dem unermüdlichen Einsatz zur Werterhaltung der Sportstätte, weil es unsere ist. Die Prämie wird zweckgebunden verwendet. Ob es die DDR-Heckenscheere heute noch gibt???

Im Jahr 1987 begann der verstärkte Wohnungsbau in Altglienicke. In der Vorstandssitzung vom 10.12.1987 wird eingeschätzt, dass auf die VSG neue Aufgaben warten. Die VSG erwartet einen starken Zulauf neuer Mitglieder.

Zu diesem Zeitpunkt zeichnet sich ab, dass sich die Überbelegung des Rasenplatzes noch verstärken wird. Bereits seit Anfang der 80er Jahre gibt es seitens der VSG Bestrebungen, die Zeiteinschränkungen für die Rasenplatzbenutzung aufzuweichen.

Diese Thema bleibt bis zum 06.06.2003 Chefsache. Dann wird die Entscheidung zum Umbau des Volksstadions durch die Abteilungen getroffen.

Mit dem Beginn des Wohnungsbauprogramms in Altglienicke werden außer den Wohnungen neue Schulen errichtet. Ende der 80er-Jahre kann die VSG Altglienicke zwei weitere Sporthallen in der Siriusstraße und am Pegasuseck nutzen.

1989 wird für die gesamte DDR ein Jahr des Neubeginns. Sofort nach Öffnung der Grenze von Ungarn nach Österreich durch den Ungarn Gyula Horn und den Österreicher Alois Mock am 27.06.1989 hat dieses auch Auswirkungen auf das Leben in der VSG. Einige Sportfreunde verlassen uns ohne zu vermuten, dass man sich wenige Monate später wieder sehen wird. Das Vereinsleben und der Sportbetrieb gehen weiter, denn das war und ist immer für uns VSGer das Wichtigste. Am Tag vor der Maueröffnung findet am 08.November 1989 eine völlig normale Vorstandssitzung statt, in der die üblichen Themen behandelt werden. In der Vorstandssitzung am 07.Dezember 1989 wird jedoch erstmalig nach 28 Jahren das Wort "Berlin-West" wieder aufgeschrieben.

Als die Abteilungsvertreter hierzu ihre Meinung sagen, die nicht wesentlich sind, geht man zur Tagesordnung über. Ein Auszug vom Schluss des Protokolls vom 07.12.1989 zeigt die Unaufgeregtheit seitens des Vereins unabhängig von den persönlichen Gefühlen, die jeder Einzelne in dieser irren Zeit hatte.

Eigentlich alles völlig normal und gelassen. Der Satz aus dem Protokoll vom 31.01.1949 "...Hauptsache sei, der Sport gehe weiter..." behält seine Gültigkeit. Die nächsten Monate und Jahre erfordern aber diese Gelassenheit, ohne die man die Anforderungen in den 90er-Jahre nicht hätte bewältigen können.


1990- 1999

Am 03.10.1990 wird die Einheit Deutschlands erreicht. Für den Sport in den neuen Bundesländern gibt es grundlegende Veränderung. Die VSG Altglienicke wird ein eingetragener Verein entsprechend den gültigen Gesetzen für Vereine der Bundesrepublik Deutschland.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 14.12.1990 wird die erforderliche neue Satzung der VSG Altglienicke von 126 Vereinsmitgliedern bei 10 Enthaltungen beschlossen. Der Vereinsname Volkssport Gemeinschaft Altglienicke (Abkürzung VSG Altglienicke) wird im §1 Ziffer 1 der Satzung festgeschrieben. Der Name "Volkssport Gemeinschaft" hat uns über 38 Jahre geprägt, war er doch ein Ausdruck dafür, dass der Freizeit- und Breitensport für uns als privater Verein immer im Vordergrund unseres Sportbetriebes stand.

Mit der Bestätigung als eingetragener Verein beginnt für die VSG ein erhöhter Aufwand an nahezu unerträglicher Verwaltungstätigkeit. Der damalige Vorstand hat mit den Abteilungsleitungen Schwerstarbeit zu leisten, ist man doch mit den neuen Gesetztlichkeiten nicht vertraut. Aber auch diese Aufgaben werden gemeistert. Es kommt der VSG zu Gute, dass sie als privater Verein bereits immer auf das Ehrenamt angewiesen war. Andere "große" Betriebssportgemeinschaften brechen im neuen System sofort zusammen.

1995 wird durch das Bezirksamt der Versuch unternommen, den Rasenplatz in einen Kunstrasenplatz umzubauen. Seitens der Abteilung Fußball gibt es massiven Protest. Alle Fußballer sprechen sich für den Erhalt des Rasens aus, soll doch nach dem Bebauungsplan für Altglienicke ein zweiter Sportplatz entstehen. Für einen Schulneubau mit Sportplatz wird Anfang der 90er-Jahre ein Raumordnungsverfahren eröffnet. In einem Generalbebauungsplan werden weitere Sportflächen ausgewiesen (die Karte rechts wird nicht näher erklärt).

Der damalige Vorstand und die Abteilungen hoffen, dass es zur Mittelbewilligung zum Bau einer neuen Sportanlage kommt. Da es in Altglienicke jedoch bereits genügend Schulen gibt und die ausgewiesenen Freizeit- und Erholungsflächen des Bebauungsplans nicht für die Errichtung von Sportanlagen umgewidmet werden, stirbt bei der VSG die Hoffnung auf einen zweiten Sportplatz. Bis Ende der 90er-Jahre gibt es keine weiteren Aktivitäten für einen Sportplatzneubau seitens des Bezirksamtes und seitens der VSG. Es tritt Stillstand ein.

In der Vorstandssitzung am 22.05.1996 wird die Gründung der Abteilung Volleyball als sechste Abteilung der VSG Altglienicke beschlossen. Nach einigen Turbulenzen in der Abteilung erreichen die Mannschaften (besser Frauschaften) hervorragende sportliche Erfolge.

Die Volleyballer und die Handballer können ab dem 01.12.1998 die neue Sporthalle am Mohnweg nutzen. Es ist eine große Sporthalle, die es den Handballern erstmalig ermöglicht, ihre Spiele in Altglienicke auszutragen.

Die neuen Medien halten auch bei der VSG Altglienicke Einzug. Man ist einer der ersten Vereine in Berlin, der komplett mit allen Abteilungen am 01.02.2001 im Internet vertreten ist.


2000- 2009

Anfang 2001 erfährt die VSG vom Sportamt, dass in der Sportanlagenplanung die Errichtung eines Sportplatzes am Hornkleepfad in Altglienicke vorgesehen ist. Hoffnung macht sich breit, denkt man in allen Gremien, dass sich das lange Warten gelohnt hat. Der Vorstand hofft, dass das Stadion in seiner Form erhalten werden kann und eine zweite Sportanlage die notwendige Entlastung schafft. Auch die Fußballer zeigen ein wenig Optimismus. Am 28.11.2001 erfragt der Vorstand den Baubeginn für die neue Sportanlage.

Am 25.03.2002 jedoch wird der VSG in einem Schreiben völlig überraschend seitens des Bezirksamtes mitgeteilt, dass es keine Sportplatzneubauten für Altglienicke geben wird.

Die örtlichen Presseorgane springen auf den Zug auf und benutzen die Streichung von Investitionen zu populistischen Artikeln.

Anfang 2003 regt das Sportamt gegenüber der VSG nochmals an, das Stadion in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Außerdem soll der kleine Hartplatz hinter dem Hauptplatz endgültig geschlossen werden. Es kommt zu langen Diskussionen im Verein. Die Meinungen schwanken von "nun macht es endlich" bis "wir kämpfen weiter für einen zweiten Platz". Die VSG hat jedoch keinerlei Unterstützung für einen zweiten Platz. Nachdem es in der Abteilung Fußball eine geteilte Meinung zum Umbau gibt, stimmen in der Vorstandssitzung am 06.06.2003 alle anwesenden Abteilungen dem Umbau des Sportplatzes zu. Im Protokoll ist das Wort "Mehrheit" zu lesen. Die Einstimmigkeit wurde im Protokoll mit Mehrheit bezeichnet.

Die VSG Altglienicke wird in die Planung einbezogen und kann ihre Wünsche nahezu alle erfüllt sehen. Der Umbau beginnt Anfang 2004 und wird mit der Übergabe am 11.06.2005 beendet.

Ein langer nervender Kampf ist zu Ende. Der Platz findet die allgemeine Zustimmung der Mitglieder. Einige müssen sich jedoch eine Träne verdrücken. Nach der Einweihung des Stadions am 15.07.1951 beginnt ab dem 11.06.2005 eine neue Epoche am Alten Schönefelder Weg. Einen Vorteil hat jedoch die Platzumgestaltung- die VSG hat mehr Nutzungszeiten, nicht zuletzt durch die Trainingsbeleuchtung. Damit rücken die Sportler der einzelnen Abteilungen an ihrem Standort wieder enger zusammen.
Es wird ein Kunstrasen des Typs 3 erreichtet. 1995 wäre ein Platz des Typs 1 oder 2 errichtet worden. Diese Kunstrasenplätze der alten Art gleichen Betonflächen, die die Landungen mittelschwerer Flugzeuge gestatten. Außer dem Kunstrasenplatz entsteht ein Kleinfeldrasenplatz. Eine derartige Konzeption einer Sportanlage gibt es nach unseren Erkenntnissen in Berlin bisher nicht.

In den nachfolgenden Jahren gibt es weitere Aussprachen mit dem Sportamt über die weiteren Bauraten für die Umgestaltung des Sportfunktionsgebäudes. Außer den unterschiedlichen Auffassungen zur Bauausführung wird seitens des Sportamtes permanent auf die nicht vorhandenen Mittel für weitere Baumaßnahmen hingewiesen.

Am 01.07.2005 wird die Abteilung Tanz und Cheerleading als siebente Abteilung in der VSG Atlglienicke gegründet. Damit erhöht sich die Mitgliederzahl auf über 800. Leider muss die Abteilung am 24.10.2008 aus organistorischen Gründen wieder aufgelöst werden.

Am 02.09.2006 wird auf dem Sportplatz ein Sportfest zur Erinnerung an das 100jährige Jubiläum der Gründung vieler Altglienicker Arbeiter-und Breitensportvereine durchgeführt. Am 06.09.2008 wird ein derartiges Sportfest wiederholt.

In der Vorstandssitzung am 13.04.2007 wird die Einführung eines neuen Vereinssymbols beschlossen. Das bisherige Vereinsabzeichen VGA wird beibehalten jedoch in ein Vereinsschild mit Volltext integriert.


ab 2010

Die Entwicklung in den Abteilungen verläuft ein wenig unterschiedlich. Die Abteilungen Alterssport und Gymnastik sind zu diesem Zeitpunkt die Konstanten im Verein. Die Abteilung Fußball stabilisiert einen guten Normal-Nachwuchsbetrieb und ist im Bereich der 1. Mannschaft sportlich sehr erfolgreich, was durch den Aufstieg in die Berlin-Liga 2010 dokumentiert wird. Man besetzt auch alle Altersklassen bei den Erwachsenen bis zur AK 60. Die Handballer haben sich nach den grandiosen Erfolgen Anfang der 2000er Jahre (auch durch die Mohnhölle begründet) eine Verschnaufpause gegönnt. Mit der Bildung von Arbeitsgemeinschaften Handball in den Schulen wird ein richtiger Weg hinsichtlich Nachwuchmannschaften eingeschlagen (Frage- welche Vereine aus dem alten Ostberlin haben noch Handball ??). Die Volleyballer schaffen 2010 einen vorderen Platz in der höchsten Berliner Spielklasse und gewinnen den Berlin-Pokal mit den ersten Frauen. Nur die Kegler knicken ein wenig ein. Nicht unbedingt sportlich, aber die Mitgliederzahl schrumpft ein wenig.

Am 25.06.2010 wird die Abteilung Tanzen als neue siebente Abteilung der VSG gegründet.

= wird in allen Zeitfenstern fortgesetzt und ergänzt =


Nachspiel

Was wird die Zukunft bringen?? Was wird in 2020 stehen ?? Unabhängig vom "ErreichenWollen" von sportlichen Zielen sollte immer an den Satz aus dem Vorstandsprotokoll vom 31.01.1949 erinnert werden. In wie weit das Wort G... in diesen Auszug eingebracht werden sollte bzw. das Wort Politik durch G... ersetzt werden könnte, liegt in der Verantwortung der Abteilungen.

Im Vorstandsprotokoll vom 06.03.1954 wird auch auf einen Fakt hingewiesen, den alle verinnerlichen sollten.

c VSG Altglienicke e.V. 27.07.2006, B.Bieske