A-Jugend (Junioren)
Warum erinnern wir uns grade an die A-Jugend bei so vielen Nachwuchsmannschaften, die wir im Jahr 2010 im Verein haben ?
Die A-Jugend-Mannschaften spielten immer eine besondere Rolle innerhalb der Abteilung Fußball, denn aus diesen Mannschaften wurden viele Spieler Stammspieler im Männerbereich.
Die VSG-Männer waren immer dann besonders stark und erfolgreich, wenn über einen längeren Zeitraum erfolgreiche A-Jugendmannschaften existierten.
Weiterhin haben wir von der A-Jugend einige schöne alte Fotos gefunden, die wir gerne zur Erinnerung hier veröffentlichen wollen.
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Aus der Zeit von 1948 bis 1964 fehlen uns die Informationen. Wir besitzen auch keine Fotos mehr. Deshalb an die Damaligen die Bitte, in ihren verstaubten Archiven zu kramen und nach Fotos und Aufzeichnungen zu suchen. Bekannt ist, dass in den 50iger Jahren unter der Leitung von Sportfreund Holzapfel einige Nachwuchsmannschaften existierten, die teilweise mit mäßigen Erfolg am Spielbetrieb teilnahmen. In diese Zeit fällt auch eine böse Abwerbung einer vollständigen Mannschaft durch einen benachbarten Verein. Ältere Sportfreunde bleibt das in ewiger Erinnerung. Das älteste Stück, was uns vorliegt, ist ein Tabelle aus der Berliner Fußballwoche von 1964.
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Wie man sieht..... na wohl nicht die beste Serie. Ab 1966 gibt es eine gemischte Jugend, aus der mit Franz Kalberg, Manfred Walter, Dieter Peschel und Michael Michna (siehe auch Link Fußball2-Namen) erste Nachwuchsspieler in die 1.Männer kommen. Mit ihnen gelingt 1970 der Aufstieg der 1. Männer in die Stadtklasse. Danach geht es wieder etwas gebremst zu.
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Das älteste Foto einer A-Jugend stammt aus dem Jahre 1969. Hier fanden sich einige Spieler von VSG und einige kaputte Straßenfußballer zusammen. Die Spielkleidung kauften sich die Spieler damals selbst- leider in verschiedenen Sportläden, deshalb gab es keine einheitliche Kleidung. Die Mannschaft spielte recht erfolgreich und belegte in einer Sonderstaffel (Sonderstaffel weil die anderen auch so bunt aussahen) einen guten zweiten Platz. Zu wichtigen Spielen hatte der Versorgungsspieler immer entsprechende Getränke bei.
v.l.n.r.: B. Bieske, A. Pawlak, J. Kopsch, L. Rummel, H. Wittwer, L. Tinius, H. Tykwer -u.v.l.n.r.: F. Matzke, H. Krüger, D. Rietze, R. Hutsch, H. Schwarze |
In der Zeit von 1970 bis 1977 gab es sehr erfolgreiche A-Jugend-Mannschaften. Der Jahrgang 1974 schafft den Aufstieg in die Bezirksklasse, der zweithöchsten Spielklasse des BFV. In dieser Mannschaft spielten Karsten Mietchen, Harry Kühne, Hartmut Sprenger, Hannes Wieloch, Jochen Sperling, Olaf Geudert und Peter Ache.
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1977 kommt eine A-Jugend zusammen, die an die sportlichen Erfolge des Aufstiegsjahrganges von 1974 anschließt. In einer schweren Staffel wird der Klassenerhalt geschafft und im nächsten Jahr spielt man im oberen Tabellendrittel mit. Ein Spiel dieser Mannschaft ist in die Hall of Fame aufgenommen worden. Der Zusammenhalt der Truppe und ihre fußballerischen Fähigkeiten waren edel. Die Zuverlässigkeit auch, denn die meisten Spieler krochen erst kurz vor Abfahrt der Straßenbahn (Linie84) aus den Löchern und spielten danach überirdisch. o.v.l.n.r.: H. Bühring, T. Sattler, M. Lehmann, H.J. Lunge, M. Lingies, H.J. Lingies, T. Graeber, J. Schütz, ÜL B. Bieske u.v.l.n.r.: J. Lehmann, N. Riesch, M.Bieske, I. Bochmann, H. Wolff, L. Kottenkamp, D. Kinne. 1992 spielt diese Mannschaft in fast unveränderter Form gegen die damalige A-Jugend ein Erinnerungsspiel- Ausdruck des unglaublichen Zusammenhaltes dieser Truppe- eine echte VSG-Mannschaft.
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1979 -1980 muss die Mannschaft noch einmal schwer kämpfen, um den Klassenerhalt in der Bezirksklasse zu schaffen. Es gelingt und nach diesem Zitterjahr spielt die A-Jugend bis Ende der 80er Jahre immer im oberen Tabellendrittel mit. Das Spiel in Wildau ist in die Hall of Fame aufgenommen.
o.v.l.n.r.: O.Forchert, F.Kotz, D.Gräning, J.Frank, M.Voigt, C. Weber, u.v.l.n.r.: A.Hahn, F.Nestvogel, H.Schumm, D.Weidner, R.Moch, J.Lehmann, I.Bochmann, K.Assmuth. |
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1982 -1983 gewinnt man unter Übungsleiter M.Bieske erstmals den Treptower Pokal mit 3:1 gegen Johannisthal. Mit dieser Mannschaft beginnt auch die Epoche der extremen Feiern.
Die weisse Spielkleidung erinnert an Real Madrid, die fußballerischen Qualitäten lagen knapp darunter. Die Vereinsabzeichen haben die Spieler damals im Vereinszimmer selbst aufgenäht. o.v.l.n.r.: P.Naue, M.Rahn, J.Gabbert, P.Gündel, F.Müller, S.Schönert u.v.l.n.r.: V.Hagemann (der Lange), T.Kotz, ??, J.Ganzer, T. Zapke |
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1984 -1985 spielt man brav in der Bezriksklasse mit. Eine gute Truppe, die nie in Gefahr gerät, abzusteigen.
o.v.l.n.r.: V.Hagemann (Blacky), Ch. Günther, M.Rahn, G.Beeck, M.Schilling, S.Schönert, T. Neumann u.v.l.n.r.: S.Krause, O.Kotz, J.Smietana, M.Fürst, O.Kotz, T.Müller, R.Otto |
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In der Saison 1988/89 besteht die A-Jugend hauptsächlich aus Spielern der geburtenschwachen Jahrgänge. Es gibt Besetzungsprobleme und deshalb nimmt man den Kontakt zu Spielern aus dem Ortsteil Karlshorst auf, wo es keine Jugendmannschaften gibt. Die Mannschaft ist nach einigen Zugängen stark genug, das Niveau der vergangenen Jahre zu halten, auch der Zusammanhalt ist gut, aber die Ereignisse der politischen Umgestaltung in der DDR haben bereits starken Einfluss auf die Entwicklung der- A-Jugend.
v.l.: Übungsleiter M. Bieske, H. Drost, M. Rödig, J. Schüßler, H. Liefke, S. Krause, A. Döhle, J. Klein, M. Sachs, H. Posse, T. Nitschke |
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Im Jahre 1990 wird die Einheit Deutschlands hergestellt. Der Jugendfußball tritt ein wenig in den Hintergrund. Die Staffeln werden nach der Einheit der Fußballverbände neu gestaltet. Die Geschichte der A-Jugendmannschaften wird vom Jahrgang 1990/91 weiter getragen, aber es ist ein Bruch erkennbar. Für die Spieler ist Lehre und Zukunft wichtiger als Fußball. Ein guter Jahrgang hat nicht mehr die Einstellung der früheren Mannschaften- normal !
o.v.l.n.r: R. Türk, M. Hubrich, G. Fischer, M. Nitschke, U. Müller, T. Noack u.v.l.n.r.: D. Pfeiffer, A. Hainisch, J. Bischoff, S. Petzsch. |
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Im Jahr 1993 gibt es noch einige A-Jugendspieler, die Interesse am Fußball haben. Es sind zu wenig. Es ist der letzte Jahrgang, der relativ erfolgreich als A-Jugend spielt. Noch eine Saison wird mit dieser Mannschaft ein recht guter Fußball gespielt. Danach gehen die meisten Spieler in den Männerbereich. Dann folgt noch ein Jahr und die A- Jugend muss zur Halbserie abgemeldet werden. Es beginnt eine Epoche von Jahren ohne A-Jugend.
o.v.l.n.r.: S. Feistkorn,K. Bojanowski, M. Hubrich, N. Hoffmann, M. Sakrowski, M. Roloff, G. Lucic, D. Böhm u.v.l.n.r. /u.a. Torhüter M. Dunkel (siehe auch Link Fußball2-Torhüter) und Karsten Spiegel. |
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In der Saison 2000/2001 wird eine neue A-Jugend gegründet. Erstmals trainiert mit Kerstin Forchert eine Frau diese Mannschaft. Die Mannschaft wird mit jeder Spielserie stabiler. In der Saison 2002/2003 hat diese A-Jugend ein spielerisches Niveau erreicht, welches an die großen Mannschaften der 70er-Jahre erinnert. In der Bezirksklasse erreicht man nach einem knappen Einlauf den zweiten Platz, der zur Teilnahme an einem Relegationsspiel um den Aufstieg in die Landesliga berechtigt. In einem spannenden Spiel wird am 15.06.2003 der SC Gatow mit 6:5 nach Strafstoßschießen bezwungen (in die Hall of Fame aufgenommen). Man ist nach langer Zeit wieder in der zweithöchsten Spielklasse Berlins, die jetzt Landesliga heisst. Leider steigt man nach einem Jahr wieder ab.
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2009 gelingt der A-Jugend der erneute Aufstieg in die Landesklasse und man kann im Sommer 2010 die Klasse halten.
o.v.l.n.r: Co-Trainer Dieter Voigt, Tom Kaul, Niklas Meyer, Steven Grieger, Alexander Schwentek, Marc Hinze, Timo Scharlowski, Patrick Nischik, Florian Hopfensitz, Trainer Torsten Pannier u.v.l.n.r.: Kevin Hoppe, Christopher Juhle, Mahmut Mohammed, Benjamin Hoffmann, TW Gino Grenz, Ramon Brings, Riccardo Kohout, Dominik Irmer, TW Christopher Mees, Pascal Schmorl |
c VSG Altglienicke 09.07.2010 B.Bieske