VSG Altglienicke e.V. Chronik-Geschichte


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1960-1969

die 60er Jahre- VSG Altglienicke

Diese Jahre sind durch einen intensiven Sportbetrieb in der VSG Altglienicke geprägt. Die einzelnen Abeilungen führen einen konstanten Wettkampf- und Übungsbetrieb durch. In allen Abteilungen, die am Wettspielbetrieb beteiligt sind, gibt es sportliche Höhen und Tiefen. Die Jugendabteilungen sind starken Schwankungen in ihrer Stärke unterworfen. Im Nachwuchsbereich des Handballs gibt es jedoch im Jahr 1960 einen schönen Erfolg.

Ab dem Jahr 1960 wird durch den DTSB angeordnet, dass Vereinswahlen als Blockwahlen durchzuführen sind. Das heisst, dass keine Einzelfunktionen durch die Mitgliedervesammlung gewählt werden, sondern dass zuerst alle Kandidaten im Block gewählt werden und die gewählten Mitglieder in einer ersten konstituierenden Sitzung am Wahltag die Funktionen festlegen. Damit wird gewährleistet, dass in den Führungspositionen keine "falschen" Sportfreunde gewählt werden. Bei der VSG wird diese neue Wahlordnung überaus gelassen gesehen. Im Wahlprotokoll vom 12.01.1960 gibt es hierzu einige Bemerkungen. Diese Wahlform wird bis zum Ende des DTSB beibehalten. Am 08.05.1992 wird bei der ersten Wahl nach der Wende wieder eine unmittelbare Funktionswahl durchgeführt.

Am 06.03.1960 beginnt der Umbau des Sportheimgebäudes, welches räumlich verändert wird und im Bereich der Gaststätte eine Aufstockung erhält. Der Umbau endet im Jahr 1962.

Ende 1961 stellt die BSG AdW (damals BSG DAW) beim DTSB-Kreisvorstand einen Antrag auf Vereinigung mit der VSG Altglienicke. Das Ergebnis der Abstimmung in der VSG über den Antrag muss an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden. Im Jahresbericht von 1962 ist zu lesen:

Gab es bis zur Grenzschließung 1961 bei Sportfesten und Freundschaftsspielen (z.B. Handballer) noch unregelmäßige Kontakte zu Vereinen aus Westberlin, so enden diese ab dem 13.August schlagartig. Die Trennung wird in kürzester Zeit zur Normalität. Der Spielbetrieb mit Vereinen aus Westberlin war dem Grunde nach bereits seit 1950 unterbrochen, so dass die durch die politische Trennung erfolgte endgültige sportliche Trennung eher gelassen gesehen wurde.

In den 50er-Jahren gab es bereits vermehrt Auflagen an die Sportvereine zur Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen. Nach dem 13. August gibt es eher konkretere Teilnehmerforderungen. Das ist bei der VSG recht schwer zu vermitteln und stößt auf Desinteresse. Im Rechenschaftsbericht von 1963 wird über die gewünschten Aufmarschaktivitäten berichtet.

Die größten sportlichen Erfolge haben in den 60er- Jahren die Kegler. Im Jahr 1962 können unsere Keglerinnen einen großen Erfolg feiern. Sie werden am 24.06.1962 in Babelsberg Deutscher Mannschaftsmeister der DDR im Bohlekegeln.

1967 endet im Stadion der Großfeldspielbetrieb im Handball. Nachfolgend zwei Handballmännermannschaften aus den Serien im Feldhandball von 1964 und 1967.

Vereinsintern gibt es eine Veränderungen bei den Kommissionen. Der seit 1946 bestehende Ältestenrat (ggf. in den Vorgängervereinen auch früher) wird nicht mehr gebildet. Dafür wird eine Schiedskommission gebildet, in die jeweils ein Vertreter jeder Abteilung gewählt wird. Diese Form einer vom Vorstand unabhängigen Kommission mit Entscheidungsbefugnis wird nach 1990 übernommen, weil es den Vereinsstatuten eingetragener Vereine entspricht.

Ende der 60er-Jahre gibt es Bestrebungen im DTSB, die Kegelabteilungen in einen eigenen Dachverband einzugliedern. Der Vorstand kämpft zusammen mit allen VSGern um den Verbleib der Kegler bei VSG. In den Vorstandsprotokollen von 1968 wird die eindeutige Meinung aller Anwesenden wiedergegeben.

In einer weiteren Vorstandssitzung im Jahr 1969 wird die Meinung der VSGer nochmals bekräftigt.

Irgendwann Anfang der 70er-Jahre ist der Spuk vorbei. Eine Trennung muss nicht erfolgen. Die Kegler bleiben bei der VSG.

Der Rasenplatz erhält im Jahr 1968 eine neue Rasenfläche. Ein Jahr spielen die Fußballer auf dem Sportplatz am Bahnhof Schönefeld, der eigentlich durch die BSG Luftfahrt genutzt wird. Eine sehr umständliche Angelegenheit.

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